... auf der Flucht erschossen ...
Felix Fechenbach gehörte zu jenen Männern, die von den Nationalsozialisten als "Novemberverbrecher" bezeichnet wurden: Er war Sozialdemokrat, Sekretär Kurt Eisners, Antimilitarist, Gewerkschafter, Journalist und Jude. Seine Jugend die er in Würzburg verbrachte, war geprägt vom Elend des jüdischen Proletariats und Kleinbürgertums. Mit 17 Jahren trat er der SPD bei und lernte die Parteiarbeit gründlich kennen. In den Jahren bis zum Weltkrieg war er Gewerkschaftsangestellter. 1914 wurde er widerstrebend zum Militärdienst eingezogen; schwer verwundet, verbrachte er Monate in Lazaretten. Die Jahre bis zur Machtergreifung sind geprägt von kritischer Auseinandersetzung mit der eigenen Partei, von Verhaftungen wegen "Hochverrats", Flucht ins Ausland und journalistischer Tätigkeit, oft unter Pseudonym. Im März 1933 wurde Fechenbach in Schutzhaft genommen. Im August desselben Jahres wurde der 39-Jährige auf dem Transport nach Dachau, ohne Prozess und ohne Urteil, von SA-Männern bei Detmold erschossen.
Regie : Dirk Gerhard
Produktion : MEDIA 3, i.A. LzpB NRW
Laufzeit: 38 Minuten
Produktionsland: D
Produktionsjahr: 1989
Mediennummer(n):
7018706 VHS
Regie : Dirk Gerhard
Produktion : MEDIA 3, i.A. LzpB NRW
Laufzeit: 38 Minuten
Produktionsland: D
Produktionsjahr: 1989
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